Wenn man für Sicherheit wenig oder nichts tut – wer lacht dann?

In einer sich stetig wandelnden Welt, in der technologische Fortschritte, gesellschaftliche Entwicklungen und externe Bedrohungen zunehmen, ist eines klar: Sicherheit darf nicht dem Zufall überlassen werden. Sicherheit ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch strategische Verantwortung – für Unternehmen, Behörden, Organisationen oder Einrichtungen jeglicher Art. „Wenn man für Sicherheit wenig oder nichts tut – wer lacht dann?“ weiterlesen

ABC-Listen als strategisches Werkzeug zur Sicherheitskonzepterstellung in Kritischen Infrastrukturen und Unternehmen

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) und sicherheitsrelevante Unternehmen tragen eine besondere Verantwortung für die Aufrechterhaltung ihrer Betriebsfähigkeit. Dazu zählen unter anderem Energieversorger, Verkehrsbetriebe, Rechenzentren, Gesundheitsdienste und große industrielle Betriebe. In diesen Organisationen kann ein Sicherheitsvorfall weitreichende Folgen für Gesellschaft, Umwelt oder Wirtschaft haben. Die Vielzahl potenzieller Gefahren, die sowohl von innen als auch von außen auf solche Systeme einwirken können, verlangt nach präventiven und systematischen Sicherheitsstrategien. Hier haben sich sogenannte ABC-Listen als wirkungsvolles Werkzeug bewährt, um Risiken umfassend zu identifizieren, zu strukturieren und damit kontrollierbar zu machen. „ABC-Listen als strategisches Werkzeug zur Sicherheitskonzepterstellung in Kritischen Infrastrukturen und Unternehmen“ weiterlesen

Schutz-Urinstinkt – Seit Anbeginn der Welt in uns verankert

Warum fühlen wir uns als Menschen so sicher, dass wir glauben, keinen Schutz zu benötigen?

Diese Frage drängt sich auf, wenn man bedenkt, dass in der Natur jedes Lebewesen seit jeher über ausgeklügelte Mechanismen verfügt, um sich gegen Bedrohungen zu verteidigen. Die Antwort liegt in unserem Wohlstand und der relativen Ruhe unserer Gesellschaften. Wir wiegen uns in Sicherheit, weil wir davon ausgehen, dass Frieden und Stabilität dauerhafte Gegebenheiten sind. Diese Selbstzufriedenheit führt dazu, dass wir in guten Zeiten auf vorausschauende Schutzmaßnahmen verzichten – bis uns eine Katastrophe wie ein Terroranschlag, ein großflächiger Cyberangriff oder gar Krieg erschüttert und uns mit der Frage zurücklässt:

                                – Wie konnte das geschehen? –

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Sicherheitskonzept für die Notaufnahme in Kliniken

Die Notaufnahme eines Klinikums ist ein komplexer und dynamischer Bereich, in dem neben der medizinischen Notfallversorgung zahlreiche sicherheitstechnische Herausforderungen bestehen. Es muss jedoch betont werden, dass dieser Bericht kein starres, allgemeingültiges Sicherheitskonzept darstellt. Vielmehr zeigt er auf, dass aufgrund individueller Bauplanungen und architektonischer Gegebenheiten stets die Notwendigkeit besteht, ein flexibles, situationsspezifisches Konzept zu entwickeln. Nur so können unterschiedliche räumliche und technische Anforderungen optimal aufeinander abgestimmt werden. Neben der Steuerung des Personenflusses, der Reduzierung potenzieller Konfliktsituationen und der schnellen Evakuierung im Krisenfall spielen auch moderne Überwachungs- und Kommunikationssysteme eine zentrale Rolle. Der hier vorgestellte Ansatz berücksichtigt zudem zusätzliche Stressfaktoren wie verlängerte Wartezeiten, ohne den Fokus von den zentralen baulichen und technischen Maßnahmen abzulenken. „Sicherheitskonzept für die Notaufnahme in Kliniken“ weiterlesen

Sicherheitsvorfälle und ihre oft verborgenen Ursachen

Häufig wird davon ausgegangen, dass die Ursache eines Sicherheitsvorfalls direkt an dem Ort liegt, an dem er sichtbar wird. Diese Annahme greift jedoch oft zu kurz und kann dazu führen, dass grundlegende Probleme übersehen werden. Tatsächlich liegen die Ursachen von Sicherheitslücken oder Vorfällen häufig an ganz anderen Stellen im System – mitunter an scheinbar unbedeutenden Punkten, die auf den ersten Blick nicht auffallen.

Um diese Dynamik zu veranschaulichen, lässt sich ein Wasserrohrbruch als Beispiel heranziehen. Stellen Sie sich ein Gebäude vor, in dem Wasser plötzlich aus einer Decke tropft. Der naheliegende Gedanke ist, dass der Schaden genau an dieser Stelle liegt. Doch bei genauerer Untersuchung zeigt sich, dass der eigentliche Rohrbruch mehrere Meter entfernt ist, beispielsweise in einem Versorgungsschacht. Das Wasser hat sich durch Wände und Zwischenräume seinen Weg gesucht, bis es an einer zufälligen Stelle austrat. Dieser Vergleich ist für das Verständnis von Sicherheitsvorfällen äußerst hilfreich. „Sicherheitsvorfälle und ihre oft verborgenen Ursachen“ weiterlesen