Messe eltefa 2013: Sicherheit aus der Wolke

Auf meinem Messerundgang durch dem Themebereich „Sicherheit“ fand ich eine interessante Dienstleistungslösung ausLogo_Bosch_Technik fürs Leben dem Hause Bosch. Es handelt sich dabei um ein
cloud-basierende Lösung in Bereich Sicherheit und Service, welche für kleine und mittelgroße Unternehmen sehr interessant ist.

Tankstellen, Wertstoffhöfe, mittelständische Handwerksbetriebe – auch kleinere Unternehmen haben mit Vandalismus, Diebstahl und Missbrauch zu kämpfen. Doch Überwachungssysteme sind nicht billig. Diese neue Dienstleistung von Bosch Sicherheitssysteme bietet nun alle Voraussetzungen, sein Eigentum auch ohne große Investitionen schützen zu können.

Lösungen von Bosch Sicherheitssysteme sind bereits in zahlreichen Bahnhöfen, Stadien und Messehallen weltweit zu finden. Jetzt hat der Geschäftsbereich auch ein attraktives Angebot für kleinere und mittelständische Unternehmen entwickelt …

Videos gegen den Vandalismus
Pilotprojekte an Tankstellen, in stillgelegten Gebäuden und auf dem Gelände eines Freilichtmuseums
tankstelle
Das Angebot ist eine auf Video basierende Dienstleistung, die die Überwachung des kompletten Geländes via Internet gewährleistet.

Konkret heißt das: Beim Kunden wird ohne größeren technischen Aufwand eine internetfähige Kamera installiert, die Videodaten nach bestimmten Kriterien bewerten und verschicken kann. Die Daten werden an die eigens entwickelte Bosch Security Cloud übermittelt, auf die auch Mitarbeiter der Bosch-Sicherheitsleitstelle Zugriff haben.

Sofortige Intervention
Bei dem Service „24/7 Live Intervention“ kontrollieren Mitarbeiter in der Sicherheitsleitstelle das Gebäude oder Gelände via Video-Fernüberwachung rund um die Uhr. Wenn die Kamera Auffälligkeiten meldet, können sie bei Bedarf sofort mit Hilfe von Lautsprecherdurchsagen auf dem überwachten Gelände intervenieren – und, wenn das auch nichts hilft, die Polizei rufen. 247-live-intervention                                                                                    Auch der Eigentümer oder Betreiber kann sich mit einer App via Smartphone jederzeit selbst über die Situation auf seinem Gelände oder in seinem Gebäude informieren.
Dieses System hat mehrere Vorteile für Kunden.

  • Der Nutzer muss keine komplizierte Technik mehr kaufen. Sobald ein Techniker die Kamera installiert hat, kann sie auch aus der Ferne konfiguriert und gewartet werden.
  • Mit Hilfe dieser Internetlösung könnten mehrere Standorte ohne hohe Zusatzkosten miteinander vernetzt und auch abgelegene Betriebstätten mit geringem Aufwand überwacht werden. Das Angebot eignet sich damit besonders für kleinere und mittlere Unternehmen.“

Mehrwert jenseits der Überwachung
Neben dem Tankstellenbetreiber arbeitet das Team von Cloud-basierte Sicherheit & Services auch mit Banken, mit dem Betreiber eines Freilichtmuseums, mit dem Eigentümer eines stillgelegten Gebäudes und weiteren Pilotkunden zusammen.

Bosch kann sich durchaus vorstellen, dass diese Angebote darüber hinaus zum Beispiel auch für die Betreiber von Windparks, für Autovermieter oder für Kommunen interessant sind.

Auf dieser Basis können in einem zweiten Schritt aber auch diverse Zusatzdienste angeboten werden. So ließen sich mithilfe der Videodaten zum Beispiel Besucherstatistiken in Museen erstellen, Kassensysteme integrieren oder technische Informationen darüber, dass eine Zapfsäule an der Tankstelle defekt ist – inklusive dem ergänzenden Service, bei Bedarf auch gleich den Techniker zu rufen.

Prämiertes Projekt
Das Projekt Cloud-based Security & Services wurde im Dezember 2012 mit dem Robert Bosch Innovation Award in der Kategorie Business Solutions ausgezeichnet. Prämiert wurde die Idee, auch kleineren Betrieben mit einem limitierten Budget den Zugang zu Sicherheitsdienstleistungen zu ermöglichen.

Weiter Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:Logo_Bosch_Technik fürs Leben

Meine persönliche Meinung:
Ich kann mir diese cloud-basierende Dienstleistung durchaus auch im Privatbereich vorstellen. Die polizeiliche Kriminalstatistik (PSK) verzeichnet nämlich seit 2006 einen Anstieg von privaten Wohnungseinbrüchen.  Allein im Jahr 2011 stieg die Art dieser Einbrüche um 9,3 Prozent (PSK). Daumen hoch

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